WIMA Förderbänder

Halden- und Verladeförderbänder.

Funktion im Anlagenprozess

Halden- und Verladeförderbänder übernehmen den gezielten Materialaustrag am Ende oder innerhalb einer Prozesskette. Im Gegensatz zu verbindenden Förderbändern steht hier die kontrollierte Materialabgabe im Vordergrund.

Die Systeme dienen der Bildung definierter Lagerhalden oder der direkten Beschickung von Transportmitteln.

Typische Einsatzbereiche

Halden- und Verladeförderbänder werden eingesetzt für:

  • Zwischen- und Endhaldung mineralischer Baustoffe

  • Beschickung von LKW-Verladestellen

  • Bahnverladung

  • Schiffsbeschickung

  • Materialumschlag in Hafen- oder Industrieanlagen

Die Ausführung richtet sich nach Materialeigenschaften, Austragshöhe, Reichweite und örtlichen Gegebenheiten.

Austragsprinzipien.


Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Austragsprinzipien zur Anwendung.

Fester Austragspunkt
Stationäre Systeme mit definiertem Materialabwurf. Geeignet bei festgelegter Haldengeometrie oder klar definierten Verladepositionen.

Linear verfahrbarer Austrag
Verfahrbare Systeme zur variablen Positionierung entlang einer festgelegten Fahrstrecke. Einsatz bei wechselnden Haldenpositionen oder flexiblen Umschlagbereichen.

Radialer Austrag (schwenkbare Systeme)
Schwenkbare Systeme zur Materialverteilung über einen definierten Radius. Ermöglicht größere Haldengeometrien ohne zusätzliche mobile Technik.

Ausleger- und Verladesysteme
Förderbänder mit auskragender Konstruktion zur direkten Beschickung von LKW, Bahn oder Schiff. Hier entstehen erhöhte Anforderungen an Tragstruktur und Standsicherheit.

Konstruktive Besonderheiten

Im Vergleich zu verbindenden Förderbändern ergeben sich bei Halden- und Verladebändern zusätzliche Anforderungen:

  • Auslegung auskragender Tragkonstruktionen

  • Berücksichtigung von Schwenk- oder Fahrwerksystemen

  • Anpassung an Haldengeometrie und Lagerkonzept

  • Integration in Umschlag- und Verkehrsbereiche

Die konstruktive Ausführung erfolgt im Rahmen der Gesamtprojektierung unter Berücksichtigung statischer und betrieblicher Randbedingungen.

Projektierung

Möchten Sie mehr erfahren oder haben Sie spezifische Fragen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Für die technische Auslegung eines Förderbandes sind Angaben zum Fördergut, zum gewünschten Durchsatz sowie zu Förderstrecken und möglichen Höhenunterschieden erforderlich. Darüber hinaus werden die funktionale Aufgabe innerhalb der Anlage, die vorhandenen Platzverhältnisse sowie die Schnittstellen zu angrenzenden Aggregaten berücksichtigt. Auf dieser Grundlage erfolgt die projektspezifische Dimensionierung und konstruktive Ausführung des Förderbandes.