AT GmbH zukünftig unter der WIMA:
Kontinuität und Kompetenz in der Aufbereitungstechnik

November 2025 | Wilsdruff/Bensheim

Stärkung des Service- und Ersatzteilgeschäfts für bewährte Bräuer-, Ratzinger-, Böhringer- und AT-Maschinen und Anlagen – Technologietransfer sichert langfristige Kundenbetreuung

Die WIMA Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau GmbH übernimmt zum 1. November 2025 die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der AT GmbH mit Sitz in Bensheim. Damit wird das über Jahrzehnte aufgebaute Know-how im Bereich Aufbereitungs- und Anlagentechnik gesichert und künftig unter dem Dach der WIMA weitergeführt.
Die AT GmbH, hervorgegangen aus der früheren Bräuer-Aufbereitungstechnik, war über viele Jahre als Anbieter von schlüsselfertigen Anlagenlösungen, Brechern und Siebtechnik sowie als Servicepartner für Maschinen der Marken Böhringer, Bräuer und Ratzinger tätig. Durch die Übernahme werden technische und personelle Kompetenzen vollständig erhalten und gezielt in das bestehende Leistungsspektrum von WIMA eingebunden. Mit der Übernahme erweitert WIMA gezielt ihr Portfolio in den Bereichen Ersatzteile, Service und Engineering. Im Mittelpunkt steht dabei ein reibungsloser Übergang für Kunden, die auch künftig auf verlässliche Betreuung und technische Kontinuität zählen können.
Für Bestandskunden der AT GmbH ergeben sich durch die Übernahme deutliche Vorteile: Die Ersatzteilversorgung für ältere Maschinen wird langfristig gesichert, Serviceeinsätze und technische Umbauten können in gewohnter Qualität fortgeführt werden. Gleichzeitig profitieren sie von der Fertigungs- und Entwicklungskompetenz der WIMA sowie von deren breitem Portfolio in der Nassaufbereitung, Wassertechnik und Siebmaschinenproduktion.
Die Mitarbeitenden der AT GmbH werden vollständig übernommen und in die bestehenden Strukturen der WIMA eingebunden. Der Standort Bensheim bleibt erhalten und wird künftig als Service- und Projektbüro weitergeführt, ebenso bleibt die Lagerhaltung von Ersatzteilen bestehen. Langfristig ist eine enge Verzahnung der Kompetenzen beider Standorte geplant, um technisches Know-how und vorhandene Kapazitäten optimal zu bündeln. Darüber hinaus entsteht durch den Standort Bensheim ein zusätzlicher Service-Stützpunkt am Oberrhein.

Mit diesem Schritt setzt WIMA ihren Weg als technologisch führender Ausrüster für die Primär- und Sekundärrohstoffaufbereitung konsequent fort – verbunden mit dem Anspruch, Bestand zu sichern, technische Erfahrung weiterzugeben und Kunden in einem dynamischen Marktumfeld langfristig zu begleiten.

Über WIMA Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau GmbH:
Die WIMA Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau GmbH mit Sitz in Wilsdruff entwickelt und fertigt seit 2007 Maschinen und Anlagen für die Aufbereitung mineralischer Rohstoffe und Sekundärmaterialien. Das Unternehmen führt die langjährige Maschinenbau-Tradition der Bräuer Maschinen- und Anlagenbau GmbH fort, die seit 1990 bestand und 2007 in die heutige WIMA überging. Zum Portfolio zählen Siebmaschinen, Dichtetrenntechnik, Wasseraufbereitungssysteme und Sonderlösungen für die Nassklassierung. Seit 2015 gehört WIMA zur Langenberger Innovation Group.

Wiederaufbau mit Konzept – WIMA modernisiert Kiesaufbereitung in Liebersee nach Brand

Mai 2025 | Liebersee

240209 Bild Brandschaden Liebersee

Die Modernisierung der Kiesaufbereitungsanlage in Liebersee wurde notwendig, nachdem ein Brand Teile der Klassierung beschädigt hatte. WIMA übernahm im Rahmen des Projekts die Modernisierung mit angepasster Siebtechnik sowie Stahl- und Blechbau. Zum Einsatz kamen unter anderem Ellipsensiebmaschinen, die sich konstruktiv in die bestehenden Ebenen integrieren ließen.

Ausgangssituation – Brandschaden in der Kiesaufbereitungsanlage Liebersee

Im Frühjahr 2024 kam es in der Aufbereitungsanlage von Hülskens Liebersee zu einem Brandschaden, der zentrale Bereiche der Klassierung betraf. Die grundlegende bauliche Struktur blieb jedoch erhalten – eine vollständige Neuplanung war somit nicht notwendig, aber eine technisch durchdachte Anpassung zwingend erforderlich.


Technische Lösung mit modifizierter Siebtechnik

Ein einfacher 1:1-Austausch der beschädigten Maschinen war nicht zielführend. Stattdessen entwickelte WIMA ein Konzept, bei dem Ellipsensiebmaschinen in die vorhandenen Ebenen eingebunden wurden. Diese Bauart ermöglichte eine flachere Aufstellung und erfüllte gleichzeitig die Anforderungen der EN 1009-4 in Bezug auf Mindestdeckabstände.

Anpassung im Bestand – Stahl- und Blechbau von WIMA

Neben der Auswahl geeigneter Maschinenkomponenten übernahm WIMA auch die Planung und Umsetzung der erforderlichen Stahl- und Blechbauelemente. Ziel war es, die neue Technik passgenau in das vorhandene Anlagenlayout zu integrieren, ohne grundlegende statische Eingriffe vornehmen zu müssen.




Umsetzung und Inbetriebnahme

Die Demontage- und Umbauarbeiten begannen im Januar 2025. Dank präziser Koordination aller Projektbeteiligten konnte die Inbetriebnahme bereits acht Wochen später erfolgen.
Die Anlage läuft heute stabil und ruhig – unterstützt durch die Luftfederung der neuen Siebmaschinen. Nach wenigen Nachjustierungen im Rahmen des Probebetriebs konnten die normgerechten Körnungen wieder in der gewünschten Qualität produziert werden.




Ein Umbau, der überzeugt

Neu bauen kann jeder – aber eine beschädigte Anlage unter realen Bedingungen funktional weiterzuentwickeln, erfordert Erfahrung und Technikverständnis. Das Projekt Liebersee zeigt, wie angepasste Maschinenlösungen im Bestand effizient umgesetzt werden können – ohne Kompromisse bei Leistung und Normkonformität.

Weitere Informationen

Mehr zu unseren Lösungen im Bereich Siebtechnik für Sand- und Kies finden Sie auf unserer Produktseite.
Sie haben eine ähnliche Aufgabenstellung? Kontaktieren Sie uns gerne unter vertrieb@wima-maschinen.de


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